Chinessische Medizin - Praxis für Allgemeinmedizin Pascal Czekala aus Gütersloh

Akupunktur und Kräuterkunde

Die chinesische Medizin geht davon aus, dass die Lebensenergie in einem bestimmten Rhythmus in 14 Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper fließt. Krankheit bedeutet Störung dieses Energieflusses. Auf den Meridianen liegen die 361 klassischen Akupunktur-Punkte, die jeweils spezifische Heilanzeigen haben.
Ziel ist es über diese Punkte bestimmte Reize zu setzen, um die Ausgewogenheit des Energiekreislaufes wieder herzustellen.
Neben der traditionellen Körperakupunktur gibt es noch die Ohrakupunktur, bei der sich der Kopf topographisch im Ohr repräsentiert. Es handelt sich hierbei nicht um einen Zweig der Chinesischen Medizin. Die Ohrakupunktur wurde im 20. Jahrhundert unter anderem von dem französischen Arzt Dr. Nogier entwickelt.

Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen, chin. zhēn biān) ist ein Teilgebiet der chinesischen Medizin. Dabei werden in die so genannten Akupunkturpunkte Nadeln gestochen.

Eine andere Methode besteht in der Erwärmung der Punkte, was auch als Moxibustion bezeichnet wird. Klinische Studien zeigen eine Wirksamkeit vorwiegend in der Migränepropyhlaxe und Schmerztherapie.

Es werden gute Erfolge erzielt in der Behandlung von:
•    Akuten und chronischen Schmerzen, insbesondere des Bewegungsapparates
•    Erkrankungen der Atemwege, z. B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Asthma bronchiale oder Heuschnupfen
•    Erkrankungen und Störungen des Magen-Darms-Trakts
•    Nikotinabhängigkeit
•    Schlafstörungen
•    Neurologischen Erkrankungen, wie z. B. in der Rehabilitationstherapie bei Z. n. Schlaganfall
•    Frauenheilkunde, z. B. bei Regelschmerzen oder zur Geburtsvorbereitung
•    Übelkeit und Erbrechen bei Seekrankheit, in der Schwangerschaft oder nach einer Chemotherapie

In der Gesetzlichen Krankenversicherung werden inzwischen Kosten für die Akupunkturbehandlung chronischer Kniegelenks- oder Rückenschmerzen unter bestimmten Bedingungen übernommen. Eine solche Abrechnung über die Chipkarte führen wir in unserer Praxis jedoch nicht durch. Wir behandeln alle Patienten mit ihren individuellen Beschwerden gleich und rechnen ab nach der Gebührenordnung für Ärzte in Deutschland (GOÄ). Sie bekommen somit eine privatärztliche Rechnung, die sich nach Art und Umfang der Diagnostik und Behandlung richtet.